Jul 03

NABU Hadamar unterstützt Begrünung des Innenhofes an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule

(Text und Bilder: Birgit Weber)

2016 ist das Jahr der Biodiversität, das bedeutet in etwa „Vielfalt der biologischen Arten“ und möchte aufmerksam darauf machen, dass wir Menschen diese Vielfalt bewahren. Das Ziel ist es, die Natur – und damit auch die Lebensgrundlage künftiger Generationen – zu wahren und das Artensterben deutlich zu verringern. Die weltweite Biodiversität ist stark gefährdet: Man geht davon aus, dass täglich etwa 150 Arten aussterben. Dabei sind noch nicht einmal alle lebenden Tier- und Pflanzenarten erforscht. Das bedeutet, viele Arten verschwinden wieder von der Erde, ohne dass ein Mensch sie je bemerkt hat!

Was besonders für den tropischen Regenwald und auch für Korallenriffe weltweit gilt, hat auch Auswirkungen auf Deutschlands Flora und Fauna. Deutschland ist ein Industrieland, in dem viele Menschen leben. Aber trotzdem gibt es auch hier bei uns seltene Tiere und Pflanzen und ganz besondere Lebensräume. Und auch, wenn es unglaublich klingt: Sogar hier in Deutschland leben Tiere und Pflanzen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Grund genug, sich um ihren Erhalt zu kümmern.

Das hessische Umweltministerium ruft daher in diesem Jahr alle Bürger dazu auf, mehr Grünflächen zu schaffen, um die Artenvielfalt zu erhalten.

Der NABU-Hadamar hat an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule die Realisierung eines Projektes zur Umsetzung aus dieser Vorgabe unterstützt. Zusammen mit der Schulgemeinde wurden am diesjährigen Schulaktionstag im Mai zwei Beete im Innenhof der Schule neu begrünt. Die Planung oblag der Naturgartenplanerin Susanne Piwecki, stellvertretende Vorsitzende des NABU-Hadamar.

Die Idee kam von den Schülern selbst. Die diesjährige Abiturientin Kim Nierobisch hatte mit ihrem Kurs verschiedene Pläne zur Neugestaltung und Wiederbelebung des Innenhofes diskutiert.

So freuen sich nun alle Beteiligten sehr, dass mit der Begrünung ein erster Schritt getan ist.

Die Bilderserie zeigen die Beete vor, während und nach der Umsetzung.

Naturgartenplanerin Susanne Piwecki wählte standortbezogene robuste Wildpflanzen für die Begrünung aus. Die Pflanzen haben sich bereits gut bewachsen und werden für die Schülerinnen und Schülern künftig für einen erholsamen Aufenthalt in den Pausen und Nachmittagsstunden sorgen.

Für die Finanzierung der Pflanzen und auch künftiger weiterer Sitzgelegenheiten bittet der Förderverein um Spenden.

Am Sommerkonzert der Schule wurde der neu eingerichtete Garten eigens illuminiert und erstmals der Schulgemeinde präsentiert.

01020304 05

Feb 08

Was alte Bilder aus Steinbach erzählen

Zwei alte Bilder aus dem Steinbacher Hinterdorf lassen typische Dorfszenen der damaligen Zeit wiedererstehen: Die erste Aufnahme datiert um das Jahr 1930. Der Fotograf dürfte sich im ersten Stock des Hauses Langstraße 48 aufgehalten haben, in dem sich seinerzeit die Gastwirtschaft Müller, danach Temsfeld befand. Davor war das Gebäude Wohnhaus der Blumschen Hofreite gewesen und deswegen kürzlich noch im Gespräch als Teil von Steinbachs neuer Mitte. Rechts im Bild das Haus der Milch-Marie, wie die dort wohnhafte Maria Reitz im Dorf genannt wurde. Davor drei Kinder, die dem vorbeifahrenden Pferdefuhrwerk nachschauen. Die Tür zum Haus steht noch offen. Eine erwachsene Person scheint von dort den Kindern zuzusehen. In der Bildmitte, an der Einmündung zur Kirchgasse (heute: Kirchstraße), steht das alte Back- und Schulhaus. Der Platz, auf dem es steht, trug damals den Namen „Kleins Hebbel“ (Hebbel=Hügel), vermutlich benannt nach der Familie des Anton Klein, der 1806 von der Lochmühle bei Oberzeuzheim in die Steinbacher Lehrerfamilie Demar einheiratete. Eine andere Familie, die hier am Hebbel ihr Stammhaus hat, trägt den Dorfnamen „Hebbels“. Der Eingang zur Backstube befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes an der Ecke zur Kirchstraße, wie die Skizze weiter unten deutlich macht. Im ersten Stock das Schulzimmer mit der kleinen Lehrerwohnung, die auch schon mal als Wachtstube (“Wacht”/”Wocht”, “Bullesje”) dient oder als Übernachtungsort für durchziehende Handwerksburschen. In der kalten Jahreszeit wird das Schulzimmer durch den Ofen der Backstube beheizt. Hinter dem Back- und Schulhaus ragt der Turm des Feuerwehrgerätehauses auf. Das Gebäude wird um 1945 abgerissen, und der Platz wird Jahre später mit einem neuen Feuerwehrgerätehaus bebaut. Links daneben das damalige Bauernhaus der Familie Horn, heute Langstraße 43, das laut Inschrift über der Haustür im Jahre 1712 fertiggestellt wurde. (Aufnahme freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-Josef May.)

p00488

p00490

Grundriss des ehemaligen Steinbacher Schul- und Backhauses. Beschriftung in der mittleren Abbildung: “Schulstube”, in der unteren: “Backstube”. Das nahezu runde Gebilde im der unteren der drei Skizzen stellt den Backofen dar. Untertitel der Zeichnung: “Riß vom Schul- und Backhause zu Steinbach”.

p00489Und diese Aufnahme zeigt eine elegante Steinbacher Fest-Gesellschaft im Jahre 1928 vor dem oben schon erwähnten Haus der Milch-Marie.

Nov 26

Die Steinbacher Termine 2016 sind jetzt online

 

Der neue Steinbacher Veranstaltungskalender findet sich auf der Seite Termine

Okt 06

NABU/NAJU-Wanderung am 5. September 2015

(Text und Bilder: Birgit Weber)

Eine rund 30-köpfige Gruppe wanderte vom Treffpunkt in der hinteren Bornstraße in Steinbach am Waldlehrpfad vorbei zum Keltenbrunnen und weiter zum Heidenhäuschen.

Mit dem Waldlehrpfad wurde im Spätherbst 2011 begonnen, erklärte Birgit Weber den Anwesenden. Damals beschäftigte sich die NAJU-Gruppe mit dem Thema Wald. „Warum ist der Wald so wichtig für den Menschen?“ fragten wir uns und erläuterten den ökologischen Kreislauf, aus dem hervorgeht, dass wir Menschen ohne Sauerstoff nicht lebensfähig sind. p00488Der Wald verhilft uns aufgrund der Photosynthese zu eben diesem. Der Wald als Wasserspeicher für unser Trinkwasser ist ein weiterer Grund, den Wald zu schützen. Darüber hinaus bietet der Wald viele andere Vorteile für Mensch und Tier. Wo befindet sich eine Specht-Schmiede, die Rinde welcher Bäume ist glatter oder rauer als andere und was man im Wald am besten spielen kann, das erfährt man auf den Schildern. Von Klima- und Bodenschutz über den Wald als Erholungsort und auch als Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen bis hin zum Nutzfaktor Holz wurden Thesen herausgearbeitet, die die Kinder ausformulierten und auf einfache Holzschilder schrieben. Diese wurden dann entlang des Weges an die Bäume gehängt und informieren so die Besucher. Mittlerweile wurden diese Schilder von NABU-Mitglied Hans-Josef Wagner durch eine witterungsfeste Ausfertigung ersetzt. Ihm verdanken wir auch die Bild-Info-Tafeln über das Rotkehlchen, die Meise und die Bedeutung von Totholz für den Wald. Die Besucher der Wanderung waren sehr aufmerksam, lasen sich die Schilder durch, entdeckten den Spechtbaum und zeigten großes Interesse an unserer Arbeit. Tina Gilsdorf wies auf die verschiedenen Altersstufen des Waldes hin, sie zeigte die verschiedenen Nistkästen, die von unterschiedlichen Waldbewohnern benutzt werden. Die Naju reinigt und pflegt diese Nistkästen während des Jahres.

p00494Es gibt noch viele Möglichkeiten, den Waldlehrpfad fortzuführen. So wünschen sich die Veranstalter viele Menschen, die in den Wald kommen und viele Kinder und Jugendliche, die den Weg zur NAJU finden. Auf dem Weg hängen auch viele verschiedene Nistkästen, für Meisen, Kleiber und einen eigens entwickelten Kasten für den Baumläufer. Dass man sogar aus einem ausgedienten Gummistiefel einen tollen Nistkasten machen kann, beweist ein Exemplar, ebenfalls angefertigt von Hans-Josef Wagner, das in der Wandergruppe für Erheiterung sorgte.

Die erste keltische Sehenswürdigkeit auf der Strecke ist der auf rund 2500 Jahre datierte Keltenbrunnen. Das gesamte Gebiet um das Heidenhäuschen ist nicht nur FFH-Schutzgebiet, sondern uraltes keltisches Siedlungsgebiet. Ein Grund, das „Volk der Kelten“ einmal genauer unter die Lupe zu nehmen:

Die Kelten sind die erste vorgeschichtliche Zivilisation unserer Heimat. Genaugenommen waren die Kelten kein „Volk“, vielmehr waren sie in verschiedene Clans und Stämme aufgeteilt. So waren z.B. die aus der Bibel bekannten Galater ein keltisches Volk, die Etrusker sind in ihnen aufgegangen, auch die Gallier in der französischen Region waren Kelten und natürlich die Völker in Irland, Schottland und Wales. Das alles weist auch auf das sehr große Verbreitungsgebiet der Kelten hin, von Frankreich, Großbritannien bis Norddeutschland, aber auch hinunter zur Iberischen Halbinsel bis in den Alpenraum hinein sowie in den Osten Europas hinein. Später drangen die Kelten bis nach Italien, auf den Balkan und bis in die Türkei und damit nach Kleinasien vor.

Die Gemeinsamkeiten all dieser Clans und Stämme war die keltische Sprache: das Bretonische in der französischen Bretagne, das Kymrische in Wales oder das Gälische in Schottland erinnern heute noch daran (Schottenrock = „kilt“). Auch das Räto-Romanische, das in einzelnen schweizerischen Alpentälern noch heute gesprochen wird, soll mit der keltischen Sprache verwandt sein.

Die Kelten waren Meister des Bergbaus und der Eisenverarbeitung, sie kannten sich aus in der Metall-, Keramik- und Glasverarbeitung und waren zudem kunstfertig. Auch Alltagsgegenstände wurden aufwändig verziert. Mit ihren angefertigten Produkten wie Waffen, Schmuck, Webwaren und Töpferwaren trieben sie Handel bis in den Mittelmeerraum.

In allen Clans gab es Druiden (Lehrer, Richter und Ärzte in einem), denen die wichtigen Entscheidungen oblagen. Sehr fortschrittlich waren die Kelten in der Struktur ihrer Gesellschaft: Es gab nicht nur Druiden, sondern auch Druidinnen, Clanführer und Clanführerinnen und auch innerhalb der einzelnen Familien war das Oberhaupt oft die Frau. Die Kelten gelten als sehr kriegerisch – nicht nur, dass sie sich feindlichen Angriffen der Römer und Germanen erwehren mussten, sie sind auch als Söldner auf Eroberungszug gegangen und waren oft lange nicht zu Hause. Später sind die Kelten durch neue Völker aus dem Osten verdrängt worden, aber sie sind auch vor allem in germanischen und römischen Völkern aufgegangen.

Ab 750 – 450 v. Chr. spricht man von der Hallstadt-Kultur, danach beginnt die Latènezeit, beides nach Orten wichtiger Fundstücke u. Ausgrabungen benannt. Hallstadt ist ein Ort in Österreich, La Tène ein Ort in der Schweiz, wo große Völker lebten. Von ihnen wurden viele archäologische Spuren gefunden. Die Kelten hatten keine Schrift, alles Wissen ist durch Ausgrabungen erlangt bzw. durch die Niederschriften der römischen und griechischen Geschichtsschreiber bekannt geworden.

Die Kelten aus unserem Gebiet lebten in kleinen Dörfern und Anlagen als Bauern, Handwerker und Kaufleute, meist auf Anhöhen (Opferplatz). Einige Plätze wie die Dornburg bauten sie zu Ringwall-geschützten Siedlungen aus, hier zwischen Keltenbrunnen und Heidenhäuschen sind ebenfalls Teile einer Ringwallanlage gefunden worden.

Die Besonderheit des Keltenbrunnens: Er ist so angelegt, dass er im Winter nicht zufriert (auch nicht bei Eiseskälte) und im Sommer nicht austrocknet. Genial!

p00491Diese These kann die Berichterstatterin aufgrund eigener Nachforschungen bestätigen.

Bereits 1949 wurde eine alte Quellfassung entdeckt (Bild  links). Es dauerte aber bis zum Jahre 2007, bis die durch einen Windbruch beschädigte Mauer gehoben und verwahrt wurde. Die dabei entdeckten Keramikfunde datierten in die frühkeltische Hallstadtzeit (600 v. Chr.), ebenso wie der darüber aufgestellte Menhir (Bild unten, am rechten Rand). In den Jahren 2011-13 wurde der keltische Brunnenrand samt Treppe originalgetreu restauriert, der Menhir frei gelegt und die Informationstafeln angebracht.

p00489

An die Kinder wurden Ausmalbilder mit Informationen über die Kelten verteilt, bevor sich die Gruppe weiter auf den Weg zum Heidenhäuschen machte.

Das Heidenhäuschen spiegelt dieses keltische Siedlungsgebiet ebenfalls wider.

Zwischen Oberzeuzheim und Hangenmeilingen erstreckt sich eine von Norden nach Süden ziehende imposante „Basaltrippe“ – das Heidenhäuschen – das sich 398 m über die Landschaft erhebt. Von der felsig zerklüfteten Spitze aus, am Westrand der Erhebung, ist ein weit reichender Rundblick möglich. Zwar versperren heute die Bäume den Blick ins Limburger Becken und in den ansteigenden Westerwald, der Aufstieg lohnt sich aber allemal.

p00492

Geologisch ist es das Heidenhäuschen ein Bergrücken, der das Wahrzeichen der Orte Hangenmeilingen, Oberzeuzheim, Ellar und Steinbach ist. Das bewaldete Heidenhäuschen verfügt über ein ausgedehntes Blockmeer aus Olivinbasalten. Olivine sind gesteinsbildende Mineralien und bilden den Hauptbestandteil des Erdmantels. Sie entstehen u.a. bei Vulkanausbrüchen durch die rasche Erkaltung geschmolzenen Steins an der Erdoberfläche. Ein solches Ergussgestein ist der Basalt.

p00493Die Landschaft am Heidenhäuschen ist seit 1927 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Erhaltungsziele des Gebiets sind der Waldmeister-Buchenwald und die Schlucht- und Hangmischwälder. Daneben wachsen hier einige Bäume, die auf der Roten Liste verzeichnet sind. Hierzu zählen die zweiblättrige Waldhyazinthe und die grünliche Waldhyazinthe.

Seinen Namen hat das Heidenhäuschen nicht von den heidnischen Kelten, die hier einst eine Fliehburg unterhielten. Vielmehr leitet er sich von einer ehemaligen Gerichtsstätte ab. Die unter König Dagobert I. um 633 niedergeschriebene Gesetzessammlung der Ripuarischen Franken Lex Ribuaria bestimmte das “harahus” als die Stätte, an der Eide zu schwören waren. Dieser Name hat sich im mundartlichen hârehäusje erhalten und wurde im frühen 19. Jahrhundert als Heidenhäuschen interpretiert.

Damit hat auch die dort aufgestellt Blockhütte (Wanderschutzhütte) nichts mit dem Namen Heidenhäuschen zu tun.

Es gibt die Sage vom Sonntagsjäger, einem Grafen, der einst gegen einen Unbekannten einen so weiten Sprung über eine Schlucht wagte, dass der Abgrund beide Reiter mit ihren Rössern verschlang. Anschließend stürzte das Schloss des Grafen ein und daraus wurden die Basaltblöcke. Diese Sage beweist, dass die Menschen schon lange von einer einstigen „Burg“ an dieser Stelle wussten, diese aber nie gefunden wurde! Die „Burg“ ist aber als Gemarkungsname für das Waldstück geblieben.

Neueren Datums ist die Sage über den berühmt-berüchtigten Räuber Schinderhannes, der seinerzeit am Heidenhäuschen lagerte.

Johannes Bückler, geb. 1778 im Taunus, wuchs in Simmern im Hunsrück auf, und machte auch diese Gegend mit seinen Raubzügen unsicher. Er hatte den Ruf eines „Robin Hood“, weil ihn viele Leute vor Verfolgung schützten. In Wahrheit war er aber ein brutaler Räuber und Betrüger, dem 1803 in Mainz der Prozess gemacht wurde.

Die Witterung war trocken und während der Wanderung kam die Sonne hervor. Ein idealer frühherbstlicher Tag für eine schöne interessante Wanderung. Allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen!

Geschichtsträchtig und sagenumwoben ist dieser Ort, spannend und zudem erholsam, und so endete die Wanderung mit dem Vortrag dieses Gedichts:

Doktor Wald“ von Förster Helmut Dagenbach, 1986

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,
mich unverstanden fühle oder alt,
und mich die holden Musen nicht liebkosen,
dann konsultiere ich den Doktor Wald.
Er ist mein Augenarzt und Psychiater,
mein Orthopäde und mein Internist.
Er hilft mir sicher über jeden Kater,
ob er von Kummer oder Cognac ist.
Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille,
doch umso mehr von Luft und Sonnenschein.
Und kaum umfängt mich angenehme Stille,
raunt er mir zu: “Nun atme mal tief ein!”
Ist seine Praxis oft auch überlaufen,
in seiner Obhut läuft man sich gesund.
Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen,
sind morgen ohne klinischen Befund.
Er bringt uns immer wieder auf die Beine,
das Seelische ins Gleichgewicht,
verhindert Fettansatz und Gallensteine.
nur – Hausbesuche macht er leider nicht.

p00490

Im Bild die jüngste Teilnehmerin und der älteste Teilnehmer der Wanderung!

 

Quellenangabe / Thema Kelten: Zum Weiterlesen

Okt 06

Neues aus Steinbach und Umgebung

Wir sind auch bei Facebook.

Dort erscheinen praktisch täglich neue Posts zu kulturellen Ereignissen aus der ganzen Region rund um Steinbach.

Okt 06

Steinbacher Apfelfest 2015

(Bild und Text: Birgit Weber)

Rund um den Apfel ging es wieder am 4. Apfelfest in Steinbach. Viele Äpfel wurden gepflückt, gelesen und herangeschafft, die bei sonnigem Herbstwetter auf der Steinbacher Obstwiese am Kissel binnen Stunden zu frischem Most verarbeitet wurden.

Die Organisatoren, allesamt bereits routiniert, hatten keine Mühen gescheut, die Besucher mit frischem Most zu versorgen und auch den Vorgang noch anschaulich zu erklären. Selbstverständlich wurde der frische Most auch sofort ausgeschenkt und verkostet. Gerade die Mischung aus verschiedenen Sorten heimischer Äpfel ist der Garant für einen guten Geschmack.

Es wurden rund 220 l Liter (!) Saft gepresst und ausgeschenkt. Die Äpfel waren durch die Trockenheit der Sommermonate zwar etwas kleiner als im Vorjahr, jedoch genauso saftig, sehr süß und sie sind vor allem gesund!

Zum ersten Mal wurden selbstgemachte Kartoffelkreppelchen angeboten, zu denen es ebenfalls selbstgemachtes Apfelkompott gab.

p00487

Die eigens installierte Info-Wand vermittelte dem interessierten Besucher einen Einblick in die Kulturgeschichte des Apfels, erklärte anschaulich den Aufbau einer Apfelblüte und wie daraus der Apfel entsteht. Was Bienen und Wildbienen damit zu tun haben, welche Bewohner und Gäste es im Jahreslauf auf der Obstwiese gibt und warum es wichtig ist, dass sich die Menschen um eine Obstwiese kümmern, konnte man erfahren. Eine Augenweide waren auch die Bilder, die die Streuobstwiese im Jahresverlauf zeigten.

Was aus einem Apfel werden kann, konnten die Besucher direkt verkosten: Neben dem frischen Most gab es allerlei Kuchen und Gebäck mit Äpfeln, süßer und auch deftiger Note sowie leckere Bratwürstchen vom Grill.

Die Kinder halfen kräftig mit und hatten viel Spaß auf der geräumigen Obstwiese und erfreuten sich zudem in der Mal- und Bastelecke. Manch kleines Apfelbuch fand einen Besitzer und viele selbst gebastelte Äpfel mit und ohne Würmchen hängen fortan in den Kinderzimmern.

Ein Magnet waren auch die Weidetiere, ein kaukasisches Zwergzebu-Rind und englische Soay-Schafe, die bereits die heißen Sommermonate unter dem Schatten der Obstbäume verbracht haben. Neun verschiedene Apfelsorten sind auf der Obstwiese zu finden, die auf insgesamt 26 Apfelbäumen heranwachsen.

Außerdem konnte man „literarische“ Äpfel kennenlernen, Sprüche und Rätsel rund um den Apfel rundeten das Programm ab.

Unterstützt wurde der Naturschutzbund bei diesem Erntefest wieder von der hiesigen Jugendfeuerwehr, die Wasser, Strom und Bänke bereitstellte, und den NABU-Mitgliedsfamilien, die mit Mühle und Presse, Grill, Kaffeekanne und Bratpfanne zur Verfügung standen.

Dank der vielen fleißigen Helfer und Spender konnte das Apfelfest wieder als „rundum gelungen“ verbucht werden. Dazu trugen natürlich die insgesamt vielen Besucher sowie das sehr sonnige Herbst-Wetter bei.

Ein würdiger Abschluss der Veranstaltung war der Erntedank-Gottesdienst, zu dem eine Kleinkindergruppe mit ihren Eltern eigens angereist kam. Gemeindereferent Duchscherer bereitete mit dem Steinbacher Familien-Gottesdienst-Kreis die Eucharistiefeier vor, die Kaplan Löw zelebrierte.

Die Kinder stellten symbolisch dar, wie ein Apfelbaum wächst und was es dazu braucht, um gute Früchte zu bekommen. Die Schöpfung und damit die Natur zu bewahren, sollte allen Menschen ein Anliegen sein. Wo kann man besser Gott für die Ernte danken als inmitten der Natur, so machte der Kaplan deutlich. Dieser Meinung waren auch die vielen Besucher, an die zum Schluss des Gottesdienstes noch das gespendete Erntedank-Brot verteilt wurde.

Jul 26

Broschüre zum Kirchenjubiläum 2014

Durch einen Klick auf das folgende Bild kann die Broschüre abgerufen werden.

Jul 25

Das Renaissance-Schloss in Hadamar

Jul 11

In der Niederzeuzheimer Kirche wohnt das Große Mausohr

(Von Birgit Weber)

In den Sommermonaten wohnt die größte Fledermaus-Kolonie des Landkreises Limburg-Weilburg im Dachgebälk der katholischen Pfarrkirche St. Peter im Hadamarer Stadtteil Niederzeuzheim. Noch größere Kolonien in unserem Bundesland gibt es nur noch in Nordhessen.

Rund 300 Weibchen der Art „Großes Mausohr“ ziehen zwischen April und September in Niederzeuzheim ihren Nachwuchs heran. Das nahmen NABU und NAJU Hadamar am 19. Juni 2015 zum Anlass für eine Fledermaus-Life-Show, zu der die Öffentlichkeit eingeladen war. Höhepunkt der Veranstaltung war eine Direkt-Übertragung mittels einer Infrarot-Kamera aus dem “Wohnzimmer” der Niederzeuzheimer Fledermäuse hoch oben in der Kirche.

Zuvor hatten unter Anderem Christina Gilsdorf, Birgit Weber, Hans-Josef Wagner, Markus Brühl und Herbert Friedrich vom NABU Hadamar die jüngeren Teilnehmer über die Lebensgewohnheiten der Mausohr-Fledermäuse und weiterer nacht-aktiver Waldbewohner informiert.

Fledermäuse zählen zu den Säugetieren. Mit ihrem markanten Gebiss und den im Flug aufgespannten Flügeln wecken sie Assoziationen mit Vampir-Darstellungen in alten Spielfilmen. Jedoch ernähren sie sich keineswegs von Menschenblut, sondern von kleinsten Bewohnern der benachbarter Wälder.

Vielleicht haben die Teilnehmer an diesem Abend gleichwohl manchmal ein leichtes Kribbeln im Nacken verspürt. Wer weiß.

p00483 Bild 1, Lizenzinformation siehe unten.

Der ausführliche Bericht über diese Veranstaltung findet sich auf der Seite des NABU Hadamar unter http://naju-hadamar.blogspot.de/.

Was man über das Große Mausohr (Myotis Myotis) wissen sollte: Mit einer Körperlänge von ca. 8 cm und einer Spannweite von bis zu 40 cm ist das Große Mausohr die größte heimische Fledermausart. Das Fell am Rücken ist braun-grau, am Bauch ist es weißgrau. Die kurze Schnauze mit den spitzen Zähnen, die kleinen Augen und die auffälligen Ohren kennzeichnen das Große Mausohr als Vertreter der Familie der Glattnasen. In Mitteleuropa richtet das Weibchen seine Wochenstube vornehmlich in Dachstühlen großer Gebäude oder in Kirchtürmen ein.  Die Männchen dagegen siedeln einzeln und verteilt über ein großes Gebiet in Gebäuden (Dachböden, Hohlblocksteine), Baumhöhlen, Felshöhlen oder Nistkästen. Wie alle Fledermäuse benötigen auch die Mausohren unbelastete, pestizidfreie, ungestörte Schwarm- und Winterquartiere mit einem besonderen Mikroklima, mit Hangplatzangebot und Spaltenreichtum sowie mit unzerschnittenen Flugkorridoren zwischen Kolonie und Jagdrevier. Pro Kolonie werden weiterhin mehrere Hundert Hektar unzerschnittene Laub- oder Mischwälder mit hohem Laubholzanteil als Jagdgebiet benötigt. Mausohren fressen überwiegend bodenlebende flugunfähige Großinsekten, die sie vom Waldboden aufnehmen, z.B. Laufkäfer, Maulwurfsgrillen oder Kohlschnaken, aber auch Motten und andere nacht-aktive Falter. Im Winter schläft das Große Mausohr in frostfreien Höhlen, Stollen, Kellern und Gewölben.

p00484Bild 2, Lizenzinformation siehe unten.

Lizenzinformation zu Bild 1: „Myotis“ von Urheber: Manuel Werner, Germany, Wikipedia-Kontakt: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Werner,_Deutschland – first upload in de wikipedia on 21:33, 18. Mär 2005 by Nup. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Myotis.jpg#/media/File:Myotis.jpg; Lizenzinformation zu Bild 2: „Myotis myotis, nursery roost“ von Mnolf – Photo taken in Walchsee, Tirol, Austria. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Myotis_myotis,_nursery_roost.jpg#/media/File:Myotis_myotis,_nursery_roost.jpg

Jun 21

Unterwegs mit der Pferdekutsche

Sandra und Manni Büchler hatten für den 6. Juni zur Kutschfahrt nach Steinbach eingeladen. Die 7 teilnehmenden Fahrzeuge begaben sich auf eine rund 15 km lange Tour. Von Steinbach aus ging es im großen Bogen nach Hintermeilingen. Dort war zunächst einmal Rast mit einer Stärkung für die Pferde sowie für die Kutscher und deren Beifahrer. Dann ging es weiter in Richtung Schlagmühle und dann, vorbei an Kompostieranlage und Streitwiese, in Richtung Obertiefenbach. Von dort fuhren die Gespanne zurück nach Steinbach. Am Stall von Sandra und Manni wurden zunächst die Pferde versorgt. Dann gab es Kaffee und Kuchen. Abends grillten Kutscher, Reiter und Freunde gemeinsam am Lagerfeuer.

(Text: Sandra Büchler, Fotos: Johannes Boermann)

p00483

p00489

p00487

p00486

p00485

p00484

p00488

Mai 05

Neues von NABU und NAJU

p00487

Der NABU Hadamar und seine Steinbacher Sektion waren in den ersten Monaten des Jahres schon überaus aktiv in Sachen Umwelt und Natur. Zum einen wurden die Radwege an den Landstraßen gereinigt, wie das Bild von der Hadamarer Straße zeigt. Auch die Wanderwege rund um den Ort und die beiden Grillplätze mit ihren Hütten auf der Steinrütsch und am Hölzchen wurden von Verpackungsmüll und sonstigem Unrat befreit. Die „Sammlerstücke“ füllten immerhin zwei ganze Mülltonnen.

 

 

Außerdem wurden die Nistkästen am Weg von Steinbach zum Heidenhäuschen sowie im Gebiet des Hirsefritze-Kreuz nahe dem Hintermeilinger Tonabbaugebiet überprüft und gereinigt. Dabei kam auch schon mal ein verlassenes Hornissennest zum Vorschein.

p00486 p00484

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

p00482

 

p00485Die Baumläufer erhielten diesmal einen ganz speziellen Nistkasten mit seitlichem Eingang (Bild rechts).

Ein ganz herzliches Dankeschön an die engagierten Teilnehmer von NABU und NAJU !

 

Und hier noch ein paar Hinweise auf weitere Veranstaltungen (die Termine wurden auch schon in den Steinbacher Terminkalender oben aufgenommen):

07. Juni 2015, 15.30 Uhr
Wildtiere an Haus und Garten, Führung im Rahmen des “Tags der offenen Gärten” im Naturgarten Piewecki, Bahnhofstraße 10, Oberzeuzheim

19. Juni 2015, 21.00 Uhr
Fledermausnacht an der Kirche in Niederzeuzheim, Lifeshow aus dem Schlafzimmer der “Jäger der Nacht” mit dem Fledermaus-Experten Karl Kugelschafter

11. Juli 2015
Obstbaumschnitt mit Susanne Piewecki, Gemarkung Hadamar

01. August 2015, 13.30 Uhr
Würzwischwanderung mit Dr. Roland Kunz, Niederzeuzheim, Parkplatz am Sportplatz, Dauer ca. 2 Stunden

05. September 2015, 13.30 Uhr
Wanderung vom Keltenbrunnen zum Heidenhäuschen mit Erklärung des Waldlehrpfades, Dauer ca. 2 Stunden, Treffpunkt am Hölzchen, hintere Bornstraße, Steinbach

03. Oktober 2015, 11.00 Uhr
Apfelfest auf der Streuobstwiese am Kissel in Steinbach, anschließend (um 15.00 Uhr) Erntedank-Gottesdienst direkt vor Ort

Zu allen Terminen gibt es demnächst weitere Infos auf der neuen Webseite des NABU, www.NABU-Hadamar.de und gesonderte Einladungen.

Jan 30

Bilderrätsel (1)

Welches Bauwerk ist da auf der Erhebung am Horizont zu sehen? und Wo befand sich der Fotograf bei der Aufnahme? (Johannes Boermann hat als erster die richtige Antwort gepostet: Es handelt sich um die Schaumburg bei Balduinstein, fotografiert vom Limburger Schafsberg.)p00477

Jan 25

Steinbacher Schulbilder (2)

Im April 1964 wandern Hauptlehrer Norbert Schott und Lehrerin Hildegard Monreal mit dem Abschlussjahrgang zum Heidenhäuschen. Als alle auf der kleinen Plattform des Heidenhäuschens versammelt sind, entstehen die folgenden Aufnahmen. Die Personen auf dem ersten Bild sind (von links nach rechts): Ursula May, Lehrerin Monreal, Georg Liedtke, Annemarie Gräf, Irmgard Kaufmann, Marlies Feuchtinger, Gisela Geis, Josef Häuser, Hans-Joachim Jung, Ferdinand Gräf, Klaus Wingender, Norbert Lang, Herbert Blank. Auf dem 2. Bild ist auch Hauptlehrer Schott zu sehen.

(Herzlichen Dank an Norbert Lang für die Bilder und die Namen der Personen.)

p00475p00476

Jan 25

Das Stannwocher Wirderbuch erreicht 500 Einträge !

(Zum Wirderbuch geht es über das Hauptmenü oben.)

p00474

Jan 15

Winterwanderung des CDA am 17. Januar 2013

Touch oneZu seiner öffentlichen Winterwanderung lädt der Kreisverband Limburg-Weilburg der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) der CDU am Samstag, 17. Januar, ein. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr in Hadamar-Steinbach am Ende der Bornstraße (Grillplatz). Auf der Wanderung sehen die Teilnehmer unter anderem die Ausgrabungsstätte “Keltenborn” und das Naturschutzgebiet im ehemaligen Basaltsteinbruch “Auf der Lay”. Anschließend wird gegen 13 Uhr noch gemeinsam in Oberzeuzheim ein Imbiss bei „Enks Heißer Pfanne“ eingenommen. Wer nicht mitwandern will, kann gerne hierher zum Mittagessen nachkommen. Um Anmeldung wird bis Freitag, 16. Januar, beim Kreisvorsitzenden Lothar Leinz unter Telefon:  (0 64 33) 46 12 oder per E-Mail alex.leinz@t-online.de gebeten.

(Foto rechts: Blick in den Steinbruch “Auf der Lay”. © Hans-Josef Wolf)

Jan 14

Bilder von gestern (7)

Ein kleines Stückchen deutscher Nachkriegsgeschichte war das Goggomobil. Seit Januar 1955 wurde das winzige Auto in Serie produziert. Fahren durfte es jeder Inhaber des Motorradführerscheins der Klasse 4. Den zweiten Scheibenwischer gab es erst ab 1957, und das Schiebefenster wurde um diese Zeit durch ein Kurbelfenster ersetzt. 1966 wurde der Hersteller, die Hans Glas GmbH, von BMW aufgekauft. 1969 endete die Produktion des “Goggo”. Es soll heute noch 2500 fahrtüchtige Goggos geben. (Quelle: Wikipedia)

Das Foto unten dürfte um 1960 aufgenommen worden sein. Es zeigt den Hof vor dem inzwischen abgerissenen Westerwälder Hof in der Steinbacher Kapellenstraße. Auf dem Foto sind zu sehen (von links nach rechts): Hermann Trost, Reinhold Hauptmann, Hildegard Jung, Josef Becker, Jupp Schlitt.

(Das Foto stellte Marco Nackowitsch zur Verfügung. Hans-Werner Weimer war dabei behilflich, die abgebildeten Personen zu benennen.)

p00472

Jan 05

Das Heidenhäuschen und die Vermessung des Herzogtums Nassau

2005 erschien der Roman „Die Vermessung der Welt“. Er beruht auf vielen wahren Begebenheiten im Leben des deutschen Mathematikers und Landvermessers Carl Friedrich Gauß und des deutschen Naturforschers Alexander von Humboldt.

Gauß kartierte als Landvermesser auch das Königreich Westfalen. Im benachbarten Herzogtum Nassau tat es ihm Friedrich Wagner später gleich. Denn auch der nassauische Herzog fasste bereits 1810 den Entschluss, sein Land vermessen zu lassen.

Die Kartographen rieten dem Herzog zum sogenannten Triangulationsverfahren. Dabei wird das zu vermessende Gebiet in Dreiecke eingeteilt wird, an deren Ecken Landmarken gesetzt werden. Dann werden die Dreiecke teilweise ausgemessen und fehlende Seitenlängen und Winkel aus den gemessenen Daten errechnet.

Der mit der ersten Vermessung beauftragte Generalleutnant von Müffling legte 1819 das erste so erstellte Kartenwerk für Nassau vor. Jedoch hat er die Ecken seiner Dreiecke mit Holzpfählen markiert, die nach und nach verrotteten. Ein nassauisches Gesetz vom 15. Mai 1851 führt die Stockbücher – Vorläufer unserer Grundbücher – ein. So wurde eine erneute Vermessung Nassaus erforderlich.

Der Landvermesser Friedrich Wagner war der Mann der Stunde. Zu Pferd, auf Fuhrwerken, mit der Postkutsche und zu Fuß bereiste er ab 1853 das zu vermessende Gebiet und markierte die sogenannte Festpunkte I., II. und III. Ordnung. Darunter war auch das Heidenhäuschen als Festpunkt II. Ordnung.

Auf dem folgenden Foto vom Heidenhäuschen (© Hans-Josef Wolf) sind vor dem Steinpodest aus keltischer Zeit zwei Vermessungssteine zu erkennen. Vor dem hinteren, höheren Stein, den Friedrich Wagner seinerzeit gesetzt hatte ist ein weiterer, niedrigerer Stein zu erkennen, der von einer nochmaligen Vermessung in der späteren preußischen Zeit herrührt. Bemerkenswert ist, dass die Ergebnisse der beiden Messungen sich am Heidenhäuschen um weniger als einen Meter unterschieden.

P00195 Kopie

Die Festpunkte markierte Wagner mit Säulen aus Trachyt von quadratischem Querschnitt, in deren Nordseite ein Dreieck eingemeiselt worden war. Nullpunkt des Koordinatensystems sollte zunächst ein Turm des Limburger Doms sein. Doch man entschied sich für den Schloßturm der Schaumburg; und Wagner baut dort seine Meßvorrichtung auf. Den Mittelpunkt der Karte bildete der Große Feldberg im Taunus.

Wagner postierte Helfer auf den bis zu 60 Kilometer entfernten erhöhten Geländepunkten, stattete sie mit Spiegeln aus und vereinbarte mit ihnen Lichtzeichen. Wenn ein solcher Spiegel die Sonne reflektierte, erkannte Wagner von seinem Standort den entfernten Festpunkt und maß mit einem sogenannten Heliotrop dessen Entfernung.

1861 war Wagners Arbeit beendet. Das Dreiecksnetz wies 14 Punkte der I. Ordnung im Abstand von 40 bis 60 Kilometern, 52 Punkte der II. Ordnung im Abstand von 10 bis 20 Kilometern und ca. 3600 Punkte III. Ordnung auf. Ganz Nassau war jetzt mit einer bis dahin nicht gekannten Genauigkeit kartiert. Wagners Berechnungen lieferte nebenbei ein einheitliches Längenmaß für Nassau, nämlich die Nassauische Feldrute von exakt 5 Metern Länge.

Die folgende historische Netzkarte zeigt das Ergebnis des Wagnerschen Vermessung. Das Heidenhäuschen ist durch eine rote Umrahmung hervorgehoben.

p00469

Dez 31

Kriegsende 1945 in Ellar

(Aus: Walter Rudersdorf: „ Im Schatten der Burg Ellar“, Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1967, Seite 158/9. Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis von Walter Rudersdorf.)

Vergleiche dazu auch die Facebook-Seite “Kriegsende im Landkreis Limburg-Weilburg“.

„Inzwischen rückte die amerikanische Streitmacht sehr schnell auf den Westerwald zu. Am 26. März 1945 hörte man am hellen Tage ein ständiges Dröhnen von Motorfahrzeugen, die sich, von Montabaur kommend, über Wallmerod nach Hadamar zu bewegten. Erst als die amerikanischen Panzer Steinbach erreicht hatten, verließen die deutschen Soldaten, die Ellar verteidigen wollten, unser Dorf in nördlicher Richtung. Der damalige Pfarrer Joseph Hans und der Bürgermeister Hermann Jeuck haben sich sehr bemüht, daß Ellar ohne Kämpfe freigegeben wurde. Es wäre sonst sicher nur ein Trümmerhaufen zurückgeblieben. Die Bewohner eilten in die Keller, um Schutz zu suchen vor den mordenden Bordwaffen der Tiefflieger. Da brach schon die Dunkelheit herein. Tatsächlich rückte noch eine deutsche Einheit ins Dorf ein, die es verteidigen wollte. Doch es gelang, sie zum Abziehen zu bewegen.

In der folgenden Nacht: am 27. März 1945 zwischen 2 und 3 Uhr, rollten dann die ersten amerikanischen Panzer durch Ellar. Das Dorf wurde kampflos besetzt.  Im amtlichen deutschen Wehrmachtsbericht vom 27.3.1945 hieß es: “Die Abwehrschlacht im Westerwald hat unsere Front an einigen Stellen durchlöchert. Nach schweren Orts- und Waldkämpfen konnten die Amerikaner bis Altenkirchen vordringen und beiderseits der Autobahn in Richtung Limburg an der Lahn Boden gewinnen.” Am 28. 3. 1945: “Bewegliche amerikanische Kräfte konnten aus dem Westerwald in das obere Siegtal vorstoßen. Südöstlich davon wurden Panzerspitzen zwischen Dillenburg und Wetzlar aufgefangen. Auch von Limburg aus sind schwächere Teile des Gegners nach Südosten vorgestoßen. Aus dem Rheinbrückenkopf zwischen Bad Ems und Kaub drängt der Feind nach Osten. An vielen Stellen stehen eigene Kampfgruppen im Angriff gegen die rückwärtigen Verbindungen der Amerikaner.”

Streitkräfte der 8. amerikanischen Armee waren in unsere Heimat eingerückt. Innerhalb von zwei Stunden mußten die Endhäuser an den Dorfeingängen geräumt werden. Amerikanische Soldaten zogen dort ein. Mehrmals wurden alle Häuser und sonstigen Gebäude nach Waffen und möglicherweise versteckten deutschen Soldaten durchsucht. Alle Waffen, Ferngläser, Photoapparate u. a. mußten unverzüglich abgeliefert werden. Von abends 18.00 Uhr bis morgens 6.00 Uhr war absolute Ausgangssperre. Später wurde das Verbot etwas gemildert und der Ausgang bis 23.00 Uhr erlaubt, ab Dezember 1945 sogar bis 23.30 Uhr. Die Amerikaner nannten diese Sperre “Curfew” (Abendglocke).

Die in Ellar eingesetzt gewesenen französischen Kriegsgefangenen verließen noch am 27. März 1 945 das Dorf in Richtung Montabaur.

Alle Räder standen still. Jede Verbindung nach außen war radikal abgeschnitten. Niemand durfte zunächst auf das Feld. Postverbindung gab es keine. Ganz Deutschland ghch emem großen Gefangenenlager. Aber eines war wesentlich: Der nervenzermürbende Krieg war zu Ende.“

Dez 31

Der Kriegswinter 1941/1942

p00466p00467Der Winter 1941/1942 war in Europa extrem kalt.

Bereits am 22. Juni 1941 hatte Deutschland die Sowjetunion angegriffen. Bis Ende August 1941 sollte dieses “Unternehmen Barbarossa” beendet sein. Doch es kam ganz anders.

Erst Anfang Dezember 1941 standen die deutschen Truppen vor Moskau. Der Gegner hatte sich mittlerweile weit nach Osten zurück gezogen. Auf den in diesem Jahr besonders harten russischen Winter mit Schnee, Eis und Frost war die Wehrmacht nicht vorbereitet. Allein durch die Witterung gab es hohe Verluste auf deutscher Seite. Der steinhart gefrorene Boden verhinderte zudem das Anlegen von Verteidigungsstellungen.

Am 5. Dezember befahl Sowjetführer Stalin dann die Gegenoffensive. Die neuen Katjuscha-Raketenwerfer, besser bekannt als “Stalinorgeln”, kamen erstmals zum Einsatz. Diese gefürchtete Waffe konnte binnen weniger Sekunden 16 Geschosse auf die schutzlosen Deutschen abfeuern.

Den Wehrmachts-Generäle gelang es trotz dieser verzweifelten Lage nicht, Hitler zum Rückzug zu bewegen. Am 19. Dezember übernahm dieser persönlich die Heeresleitung. Erst Mitte Januar 1942 akzeptierte er, dass Moskau nicht einzunehmen war.

Die zwei Fotos aus Steinbach vom 4. Februar 1942 geben eine Vorstellung von den damaligen Schneemassen in unserer Gegend: Das obere Foto zeigt die Hadamarer Straße ortsauswärts, aufgenommen auf Höhe der Hausnummer 3, das untere die Langstraße in Richtung Ellar mit dem alten Forsthaus links.

(Beide Fotos hat uns Irmgard Weber freundlicherweise zur Verfügung gestellt.)

Dez 07

Joseph Blum – Grubenbesitzer, Bürgermeister von Steinbach und nassauischer Abgeordneter

Joseph Blum lebte vor rund 150 Jahren im Haus Langstraße 52, das aktuell im Gespräch ist als das neue Steinbacher Kulturhaus.

Er war wie sein Vater Grubenbesitzer, unter Anderem im Abbaugebiet für Eisen und Mangan bei Niedertiefenbach. Zeitweilig war er auch Steinbachs Bürgermeister. Für die nassauische Fortschrittspartei (Wahlkreis IV Hadamar) war er von 1865 bis 1866 Mitglied der II. Kammer des Landtags des Herzogtums Nassau.

Das folgende Bild zeigt alle Abgeordneten der nassauischen Fortschrittspartei im Jahre 1865. Joseph Blum ist ganz oben rechts zu sehen. Das Bild darunter zeigt die direkten Vorfahren von Joseph Blum (© Hans-Josef Wolf).

p00471

p00459

Dez 04

Musik und Texte für die 12 Tage um Weihnachten

p00454

Nov 16

Ein U-Boot für Thalheim

Vor mehr als 40 Jahren, als Markus Heep noch ein Bub war, wollte sein Vater Alois mit ihm ein U-Boot bauen. Vielleicht so eins wie die Nautilus aus den Romanen von Jules Verne oder das aus dem Kino bekannte U2000. Doch daraus wurde damals nichts. Nur ein Lego-Modell gab es stattdessen.
p00449 Doch jetzt geht dieser Jugendtraum in Erfüllung: Markus hat soeben aus einem privaten Nachlass ein Exemplar des seltenen Ein-Mann-U-Bootes „Bruni“ erworben. Das Foto zeigt Alois Heep mit der Neuerwerbung vor dem Thalheimer Museum. Das Bruni könnte in den 70er Jahren gebaut worden sein. Niemand scheint Näheres zu wissen. Das Wasserfahrzeug ist noch in einem beklagenswerten Zustand. Durch eindringendes Salzwasser ist der Motor durchgebrannt und der Innenraum ist stark korrodiert. OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Tauchboot soll die neue Attraktion des Thalheimer Dorfmuseums werden. Eine aufwändige Instandsetzung steht daher zunächst einmal an. Und weil Markus für Anschaffung und Instandsetzung in Vorleistung gegangen ist, gibt es inzwischen eine Fördergemeinschaft, die Gelder zusammen trägt und auf der Suche ist nach weiteren Mitgliedern. Wer sich also hier beteiligen möchte kann das gerne tun und erhält dafür einen schmucken Anteilsschein. Das ist eine einmalige Gelegenheit, Miteigentümer eines U-Boots zu werden!

 

p00452

 

Und wer´s noch nicht weiß: Alois Heep ist der Initiator des bemerkenswerten Thalheimer Museums “Aloysium” für Technik und Heimatkunde. Dort gibt es längst vergessen geglaubte Sachen zu sehen: Werkzeug und Bürogeräte, nassauische Trachten, historische Uniformen und vieles mehr. Und daneben gibt es im historischen Museumsgebäude auch noch ein echtes Standesamt.

 

 

 

Also: Bei nächster Gelegenheit nichts wie hin nach Thalheim zur Museumsscheune mit der Adresse Wirtshof 2, und gleich ein bißchen Geld mitnehmen, um einen Anteilsschein vom Bruni zu erwerben.

Nov 15

Neues von Kulturhaus und Dorfplatz

p00447In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Neuen Presse findet sich ein Artikel von Volker Thies über dieses spannende Vorhaben der Steinbacher Dorfgemeinschaft. Alfons Kemper, Christof Mohr und Anke Foeh-Harshman stellten das inhaltliche Konzept sowie das Finanzierungsmodell auf einer Sitzung des Hadamarer Haupt- und Finanzausschusses vor. Näheres im Artikel der FNP.

Nov 12

Termine 2015

p00446

 

Die Steinbacher Vereine und Gemeinschaften haben sich am 24. September auf die Termine des nächsten Jahres verständigt. Die Gesamtübersicht findet sich auf unserer Seite “Termine”.

Nov 07

Bilder von gestern (6)

Maria und Bernhard Heep mit Sohn im Hof des Hauses an der Ecke Langstraße / Kapellenstraße. Im Hintergrund der Eingang zur Gastwirtschaft und dem Saal von Wilhelm Reitz. Unten links: Maria Heep mit Sohn vor der heute noch teilweise erhaltenen Fachwerk-Scheune. Unten rechts: Thomas Heep im Hof der Großeltern (um 1965).

(Danke an Thomas Heep für die Fotos.)

p00443

p00442p00444

Nov 02

Allerseelen 2014

p00396

Okt 30

Weilburger TV: Fernsehen von den Nachbarn

Mehr davon gibt es hier.

Okt 26

Steinbacher Schulbilder (1)

Eine Klasse der Steinbacher Volksschule mit Lehrer Michael Troost um 1970.

Hintere Reihe v.l.n.r: Von links: Monika Duchscherer, Robert Reitz, Maria del Pilar Gonzalez Grande, Gernot Skuthan, Thomas Heep, Hans-Joachim Heep, Maria Wolf, Andrea Zöller, Christine Vorsatz

Vordere Reihe v.l.n.r.: Gudrun Sehr, Ursula Rott, Anja Nordhofen

(Herzlichen Dank an Thomas Heep für das Foto.)

p00438

Okt 24

Ehrentafel des Ersten Weltkriegs

(Herzlichen Dank dafür an Thomas Preuß, TMP-Security, einen waschechten Stammocher Bou.) p00436

Die Namen sind:

Bill, A / Bill, G W / Bill, J / Blank, G / Blank, J / Blank, J / Blank, J / Borbonus, H / Borbonus, J / Diefenbach, H / Duchscherer, G / Fickinger, R / Hartmann, G / Hartmann, J / Häuser, G / Häuser, J / Häuser, W / Heep, G / Horn, J / Jeuck, J / Kölsch, K / Krein, K / Leber, A / Leber, J / Lehr, J / Müller, J / Nied, T / Preus, J / Preus, W / Schardt, W / Schlitt, A / Schlitt, G / Schlitt, J / Schlitt, J / Schlitt, J / Schlitt, W / Schneider, A / Schneider, G / Schneider, J / Schuld, J / Schuld, J / Schult, F / Schuy, J / Schuy, J / Schuy, S / Wingender, H / Wingender, W

Die Namen der im 1. Weltkrieg gefallenen oder in seiner Folge verstorbenen Soldaten auf der Gedenktafel an der Steinbacher Kapelle lauten:

Bill, Josef / Blank, Georg / Brendl, Hans / Borbonus, Hubert / Becker, Willi / Brötz, Wilhelm / Duchscherer, Wilhelm / Duchscherer, Josef / Horn, Josef / Horn, Josef / Heep, Josef / Hartmann, Georg / Hartmann, Josef / Häuser, Georg / Kölsch, Karl / Krein, Karl / Leber, Albert / Preuß, Wilhelm / Steinhauer, Jakob / Scherer, Wilhelm / Scherer, Josef / Schlitt, Wilhelm / Schlitt, Simon / Schlitt, Johann / Sehr, Josef / Schuy, Jakob / Schuld, Franz

Okt 18

Nachlese zum NABU-Apfelfest am 27. September 2014

(Text und Bilder: Birgit Weber)

Zum dritten Mal veranstalteten der NABU Hadamar und die Jugendfeuerwehr Steinbach das schon bekannte schöne Apfelfest auf der Obstwiese am Kissel am Steinbacher Ortsrand. Neben frisch geernteten Äpfeln standen viele mitgebrachte Früchte zum Zerkleinern und anschließendem Pressen bereit. Das Besondere: Jeder, der mitmachen wollte, konnte eigenhändig die Früchtemühle befüllen. Da die Äpfel in diesem Jahr besonders saftig sind, konnte die beachtliche Menge von 200 l Saft ausgegeben werden. Der frische Most schmeckte allen Besuchern hervorragend. Die Besucher konnten von der Lese bis zur Kelter verfolgen, was aus einem Apfel werden kann.

Zum leiblichen Wohl trugen auch die vielen selbstgebackenen Kuchen und andere Backwaren – mit und ohne Äpfel – sowie die gegrillten Bratwürstchen bei.

Anschaulich erfuhren besonders die Kinder, wie wichtig die Erhaltung von Streuobstwiesen ist, auf denen das gesunde Obst heranreift. Viele Tiere und Pflanzen sind auf den Obstwiesen heimisch, was deren Arterhaltung zugute kommt. Bis zu 3000 verschiedene Tier-, Insekten- und Pflanzenarten gibt es an nur einem einzigen Baum. Die Kinder konnten sich auch in einer Mal-Ecke beschäftigen oder einfach die weiträumige Wiese näher erkunden. Gelegenheit zu Fahrten mit dem Traktor oder der Schubkarre bietet sich schließlich nicht alle Tage …

p00433

Zum ersten Mal war auch ein heimischer Imker vertreten. Peter Stecker aus Oberweyer erklärte mithilfe von Waben das Leben der Honigbiene in einem Bienenstock. Bei Honigbienen handelt es sich um Nutztiere, die bei ihrer wichtigen Bestäubungsarbeit sozusagen “nebenbei“ Honig erzeugen, den der Imker „ernten“ kann. Bienen bilden ein faszinierendes Volk, bei dem genaue Arbeitsteilung herrscht. Es gibt die Baubienen, die mit dem Wachs aus speziellen Drüsen die Waben errichten, die Sammelbienen, die für die Fütterung der Larven zuständig sind sowie Drohnen und eine Königin, die für den Nachwuchs sorgen. Die Königin legt im Sommer pro Tag bis zu 2000 Eier! Die Besucher erfuhren, dass neben verschiedenen Sorten an leckeren Honig noch viele andere Produkte wie Bienenwachs und Propolis erzeugt werden. Propolis entsteht nur in kleinen Mengen und ist wegen seiner antibakteriellen Wirkung gefragt. Aus dem Honig lässt sich zudem ein leckerer Honigwein herstellen.

Ziehen sich die Honigbienen zum Winterschlaf in ihr Bienenhaus zurück, fliegen noch einige andere Arten von Wildbienen und anderen Bestäuber-Insekten weiter. Sie produzieren allerdings keinen Honig. Diesen Insekten kann man in jedem Garten oder auf dem Balkon ein Insektenhaus zum Unterschlupf aufstellen. Für die Kinder stand Hans-Josef Wagner aus Fussingen bereit. Unter seiner fachkundigen Anleitung wurden Insektenhotels und Nistkästen gebaut.

p00434

Krönender Abschluss des diesjährigen Apfelfestes war der Erntedank-Gottesdienst, der direkt vor Ort gefeiert wurde. Kaplan Löw nahm mit der Schöpfungsgeschichte Bezug auf das Erntefest und rief zur Bewahrung der Natur auf. Ein eigens hergestellter Apfel-Messwein, der nach dem Initiator des Apfelfestes, Lothar Leber, „Leber-Wein“ genannt wurde, stand dazu bereit.

Die rund einhundertfünfzig Besucher, die über den Tag verteilt zur Obstwiese gekommen waren, konnten ein schönes Fest feiern und das sonnige, milde Herbstwetter genießen.

An dieser Stelle darf der Dank an die vielen Helfer und Spender nicht fehlen, die zum reibungslosen Verlauf des Apfelfestes beigetragen haben.

„Bis zum nächsten Jahr“, hieß es zum Abschied. Na, da freuen wir uns doch schon drauf!

 

Loblied auf den Apfel
Eines musst du dir gut merken, wenn du schwach bist, Äpfel stärken.
Äpfel sind die beste Speise, für zuhause, für die Reise,
für die Alten, für die Kinder, für den Sommer, für den Winter,
für den Morgen, für den Abend, Apfelessen ist stets labend.
Äpfel glätten deine Stirn, bringen Phosphor ins Gehirn,
Äpfel geben Kraft und Mut, und erneuern dir das Blut.
Darum, mein Freund, so lass dir raten, esse frisch gekocht, gebraten,
täglich ihrer fünf bis zehn, wirst nicht dick, doch jung und schön.
Und kriegst Nerven wir ein Strick, Mensch, im Apfel liegt dein Glück!

(Aus Heiderose und Andreas Fischer-Nagel: „Das Apfeljahr“, Finding Buchverlag, Lüneburg 2004.)

Okt 16

Improve your knowledge of Stammocher Platt

410 Wörter umfasst mittlerweile das Steinbacher Wörterbuch: Nachzulesen auf der Seite Wirderbuch.

p00432“En det anner, wett mir alleweile groad net ifällt, det sais de aach noch!”

(Karikatur entnommen aus: Anton Jung, “Lauder biese Wäd(e)r”. Ortsbeirat von Limburg-Eschhofen, 1982. Bildunterschrift übersetzt nach Stammocher Platt: Hans-Josef Wolf.)

Okt 14

Neue Veranstaltungsreihe: Anleitung zur Entspannung

p00431Ruhe finden und Energie tanken – Eine Auszeit vom Alltag nehmen: Unter diesem Motto steht eine neue Veranstaltungs-Reihe von Bernd Scholz. Ab dem 14. Januar 2015 führt Bernd die Teilnehmer an jedem Mittwochabend um 20 Uhr im Katholischen Pfarrgemeinderaum in Hadamar-Steinbach in eine spannende Welt der Selbsterfahrung.

Auf dem Programm stehen verschiedene Meditationsformen, 18 Übungen der chinesische Bewegungskunst Qi Gong (gesprochen: Chi-gong), Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Formen der Energiearbeit sowie Fantasiereisen. In 60-90 min pro Abend werden diese Übungssysteme einzeln und in Kombination praktiziert.

Es können 5er-Karten (30 Euro, 2 Monate gültig) und 10er-Karten (50 Euro, 4 Monate gültig) erworben werden. Ein Einstieg ist zu jeder Veranstaltung möglich, die Anzahl der Plätze ist allerdings begrenzt.

Näheres bei Bernd Scholz unter 06433-947503 oder per E-Mail scholz.steinbach@gmx.de. Dort ist auch eine Zusammenstellung häufiger Fragen zu der neuen Veranstaltungs-Reihe erhältlich.

Übrigens findet diese Reihe findet auch ab dem 13. Januar 2015 (jeweils dienstags um 10 Uhr) in der evangelischen Kirche in Dornburg-Frickhofen statt.

Anmeldungen für beide Reihen sind ab sofort möglich!

(Foto: Der japanische Garten im Hadamarer Rosengarten. © Hans-Josef Wolf)

Okt 11

Die Lahn von Limburg bis Bad Ems

 

Mit einem Klick auf das Bild starten Sie den 45-minütigen Film aus der ARD-Mediathek. Darin auch Aufnahmen vom “Flußhäuschen“, einem Lahn-Hausboot, das von Thomas Laux aus Hadamar vermietet wird. (Bild: SWR)

p00279

Okt 07

Steinbacher Kirmeszeitung 2014

Reaktionsteam der Kirmeszeitung: “Unser Dorf Steinbach e.V.” Christof Mohr (1. Vorsitzender), Hannelore Meister, Anke Föh-Harshmann, Alfons Kemper und Dr. Hans-Josef Wolf.

01 Weiterlesen »

Okt 05

Das Stellen des großen Kirmesbaums 2014

Der große Kirmesbaum an der Mehrzweckhalle wird in Steinbach am Kirmes-Samstag aufgestellt, also in diesem Jahr am 4. Oktober. Die Bilder zeigen den Festumzug, der in der Bornstraße seinen Anfang genommen hat. An der Spitze tanzen die Kirmesburschen und Kirmesmädchen. Dahinter wird der Kirmeshammel geführt. Er wird am Steinbacher Markt am Dienstag verlost werden. Nach dem Hadamarer Musikverein folgt der Wagen mit dem Kirmesbaum. Beim Aufstellen des Baumes gehen den Kirmesburschen zahlreiche Helfer zu Hand. Ganz am Ende wird der Baum mit dicken Holzkeilen gerade gerichtet und stabilisiert. Bilder: © Hans-Josef Wolf.

p00424 p00425 p00426 p00430 p00431 p00432 p00433 p00434p00435p00436

Okt 03

Das Steinbacher Wörterbuch ist bei 360 Einträgen angekommen

Das Steinbacher Wörterbuch ist weiter gewachsen. Mehr dazu auf der Seite “Wirderbuch” oben im Menue.

Sep 27

Bilder von gestern (5)

p00423Pferdefuhrwerk vor dem Haus Langstraße 43 (rechts) um 1940. Die Personen von links nach rechts: Reinhold Schäfer, Ferdinand Schmitt (Steinbacher Lehrer / Hauptlehrer vom 1.5.1909 bis 1.9.1946), sein Sohn Heinrich Schmitt, Bernhard Schäfer.

Sep 26

Einladung des “Historischen Arbeitskreises Goldener Grund” nach Steeden

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

zu unserem Herbsttreffen möchte ich Sie herzlichst für: Samstag, 18. Oktober 2014 um 14.00 Uhr nach Runkel-Steeden einladen.

Steeden feierte im Jahre 2008 sein 750-jähriges Dorfjubiläum. Ein Jahr später gründeten die Einwohner den „Kultur- und Geschichtsverein Steeden e.V.“. Es handelt sich hier um eine kleine und sehr aktive Gruppe, die sich im ehemaligen Lehrerwohnhaus das Heimatmuseum „Steedener Stuben“ eingerichtet hat. Mit unserem Besuch möchten wir den jungen Verein unterstützen, zumal Steeden einiges an Historie zu bieten hat.

p00422Bekannt sind die Höhlen aus der älteren Steinzeit, wo Menschen vor 20.000 Jahren Schutz suchten. Im Zuge der Kalksteingewinnung wurde das letzte  Naturdenkmal, die „Wildscheuer“, 1954 (!) gesprengt. Im Heimatmuseum werden uns die Vereinsmitglieder Herr Heinz Kalheber und Herr Edgar Wolf zu den Höhlen und deren Geschichte informieren und Funde dazu zeigen. Bei einem kurzen Gang durch das Dorf werden wir die evangelische Kirche aus dem 12. Jahrhundert besichtigen und auf dem Weg einiges zur Geschichte Steedens erfahren. Wir treffen uns um 14.00 Uhr in der Hauptstraße (Ortsmitte) am Heimatmuseum „Steedener Stuben“, neben der Kreissparkasse.

Wenn auch die Kalkindustrie den Ort im letzten Jahrhunderts geprägt hat, ist Steeden, im schönen Lahntal gelegen, ein geschichtsbewusster Ort, der einiges zu bieten hat. Dazu wünsche ich Ihnen eine gute Anreise und würde mich freuen, Sie alle begrüßen zu können.

Nach der Besichtigung fahren wir nach Runkel und setzen im Altstadt-Cafe, Burgstraße 2, unser Treffen fort. Dort wird Herr Kalheber uns über die zerstörten Höhlen und die Geschichte des Dorfes berichten.

Übrigens: Wie beim Treffen in Ellar besprochen, können wir im Frühjahr 2015 die Ausstellung „Wiesbaden als nassauische Residenz im Biedermeier” besuchen. Dazu hat Herr Dr. Faber uns den 14. März 2015 reserviert.

Bis dann, Ihr
Manfred Kunz

Bad Camberg, 26. September 2014

Link zur Homepage von Steeden

(Abbildung: Illustration zum Artikel “Die Höhlen und die Wallburg bei Steeten an der Lahn” von Oberst Karl August von Cohausen, Nassauische Annalen 15 (1879), S. 323 ff.)

Sep 21

Steinbacher Kirmes und Markt

 

Hier ist das Programm für die Festtage, entnommen aus dem Event-Eintrag bei Facebook.

 

p00411

Sep 20

In zwei Jahren 935 Euro für den guten Zweck gesammelt

Am 18.09.2014 hatte Bernd Scholz zur 4. Kleinen Philosophischen Reise in den katholischen Pfarrgemeinderaum eingeladen. Diesmal stand „Die Liebe“ als Thema im Mittelpunkt. Die Gäste konnten sich außerdem an einer Meditation zur Selbstliebe erfreuen. Die Westerwälder Künstlerin Sabine Linhorst hatte zu diesem Abend extra ein Ölgemälde gemalt, welches an den Höchstbietenden versteigert wurde. Der Glückwunsch und das Bild gehen an Hans von Gemmingen aus Höhr-Grenzhausen, der das Bild für 150 Euro ersteigerte. Anschließend diskutierten die Gäste angeregt das vielleicht wichtigste Thema, das es auf der Welt gibt.

p00412a

Bernd Scholz hat innerhalb der letzten 2 Jahre 935 Euro gesammelt und an die deutsche Hilfsorganisation Himalayan Care Foundation überwiesen. Damit wird ein Hilfsprojekt unterstützt, das sich um Schulbildung, Gesundheit und andere existentielle Bedürfnisse von Kindern kümmert.

Die Reihe der Philosophischen Abende wird im Frühjahr 2015 mit einem Vortrag zu dem Thema „Die Seele“ fortgesetzt werden. Für diesen Vortrag konnte Bernd Scholz Solweig Klimeck–Weber aus Oberweyer als Gastrednerin gewinnen. Solweig ist Palliativ-Care-Krankenschwester und damit in gewisser Weise eine Art Fachfrau für das Thema. Freuen Sie sich alle auf diesen Abend. Nähere Informationen folgen.

Sep 17

Einladung zum Apfelfest

Hallo an alle Naturschützer und interessierten Besucher,

p00414

am Samstag, dem 27.09.2014 veranstaltet der NABU Hadamar wieder ein Apfelfest auf der Streuobstwiese am Kissel in Steinbach (Ortsrand Richtung Hadamar). Ab 11:00 h werden Äpfel gepflückt und gelesen, zerkleinert und gepresst. Die Wasserversorgung wird von der Jugendabteilung der Steinbacher Feuerwehr sichergestellt.

Der Lebensraum Streuobstwiese sowie der Weg des Apfels von der Blüte bis zur Kelter werden erklärt und aufgezeigt. Dazu wird der Bau von Nistkästen und Insektenhotels demonstriert.

p00414Was aus einem Apfel werden kann, können alle direkt probieren: Vom frisch gepressten Saft über verschiedene Kuchen und Gerichte mit Äpfeln wird alles am Büffet angeboten. Weitere Kuchenspenden sind willkommen. Gläser, Teller usw. sind mitzubringen, ebenso leere Flaschen zum Transportieren des übrigen Saftes.

Im Rahmen des Apfelfestes findet um 15:00 h direkt auf der Wiese der Steinbacher Erntedank-Gottesdienst statt.

Die Mitglieder des NABU, der Naju sowie alle an der Natur und an der Apfelernte Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Apfelspenden werden gerne entgegengenommen.

(Abbildung oben: Wikipedia / gemeinfrei; Foto rechts: Birgit Weber)

Sep 16

Die diesjährigen Steinbacher Kirmesburschen und Kirmesmädchen sind ….

p00413

Sep 10

Die ersten 278 Wörter und Wendungen zu einem Steinbacher Wörterbuch

Das Steinbacher Platt hat eine große Zahl von Wörtern und Wendungen, denen man nicht oder nicht gleich den zugehörigen Begriff im Hochdeutschen ansieht. Testen Sie Ihre Kenntnisse anhand des folgenden ersten Anlaufs zu einem Steinbacher Wörterbuch. Die Buchstaben in Fettdruck sollen die Wortbetonung anzeigen.

Wer waas noch mee Stammocher Wirrder?

 

Aawes Erbsen
Aaweszeller Erbsenzähler, übergenauer Mensch
äbbes etwas
Äschekaste Kasten unter dem Rost im Herd oder Ofen, in den die Asche durchfällt
Ärbern Erdbeeren
Abe Klo

Weiterlesen »

Sep 07

Steinbacher Straßen: Die Bornstraße

Um 1830 fand in Steinbach eine große Flurbereinigung statt. Durch zahlreiche Erbteilungen waren zuvor die Felder in immer kleinere Parzellen zerfallen. Die Bewirtschaft der kleinen Äcker war schwierig geworden, und die Zugangswege verbrauchten viel Ackerfläche. Die “Konsolidierung” hatte zur Folge, dass die Feldwege rund um das Dorf ab dem Ortsrand schnurgerade und parallel hinaus in die Feldfluren führten. Im Ort blieben die Wege und Straßen dagegen unverändert. So kam es, dass viele Ortsstraßen nach der Flurbereinigung am Ortsrand beim Übergang auf die neuen Feldwege unvermittelt abknickten. Das ist heute noch besonders gut zu erkennen in der Kapellenstraße an der Abzweigung zum Kirchweg, in der der Ulrichstraße etwas unterhalb des Hauses von Ferdinand Schäfer und in der Bornstraße am Haus von Marianne Duchscherer. Weil das Dorf seither beträchtlich gewachsen ist, liegen diese “Knicke” natürlich längst innerhalb des Ortsgebiets.p00401

Wo die Bornstraße am Haus der Familie Duchscherer heute leicht nach rechts abknickt, führte die uralte Borngasse hier  noch links hinab, dicht am “Burn” vorbei zum Bruch-Graben und vermutlich an diesem entlang zur Dreispitz und dem Weg durch den Wald nach Oberzeuzheim.

Im Garten von Marianne Duchscherer findet sich in einem gemauerten Schacht heute noch der alte Brunnen, von dem die alte “Burngass” einst ihren Namen erhielt. Erst vor rund 40 Jahren – als Steinbach zu Hadamar kam – wurde die Borngasse in Bornstraße umbenannt, vermutlich um eine Verwechslung mit der Borngasse in der Kernstadt zu vermeiden.

Das Bild zeigt Jürgen Duchscherer am geöffneten Brunnenschacht im Garten seiner Mutter Marianne (rechts).

Aug 22

Bilder von gestern (4)

p00398

Das Foto rechts – es wurde um 1980 aufgenommen – zeigt Monika Planz mit ihrer großen Schwester im Hof des Lassmannschen Hauses an der Hadamarer Straße. Im Hintergrund die zu dieser Zeit noch weitgehend unbebauten Fluren Sieggarten und Hohe Anwand.

Auf dem nächsten Bild zu sehen: Im Jahre 1905 entsteht an der unteren Hadamarer Straße das Haus der Familie Lassmann. Es wird, wie alle neuen Steinbacher Häuser der damaligen Zeit, aus Backsteinen errichtet.

Auf dem Foto, das Anfang der 1930er Jahre aufgenommen worden sein dürfte, haben sich die Bewohner dieses Hauses für den Fotografen vor dem Gebäude versammelt.

Von rechts nach links: Georg Lassmann, Alfred Lassmann, Apollonia / Loni Stahl geb. Lassmann, Theresia Lassmann, Nachbarskinder (vermutlich Paula Liedtke geb. Scherer, Josef Scherer, Erna Heep, Gerda Scherer).

Das Haus der Familie Lassmann ist noch bis nach dem zweiten Weltkrieg das erste Haus, wenn man aus Richtung Hadamar in Steinbach ankommt. Neben dem Fenster an der Straßenseite ist eine Tafel befestigt, das Ortsschild. Es dokumentiert auch Steinbachs politische Zugehörigkeit (1905) zur königlich-preußischen Provinz Hessen-Nassau:

Gem. Steinbach
Krs. Limburg a. d. L.
Reg. Bez. Wiesbaden

p00397

 

Auf dem nächsten Bild: Margret Lassmann Ende der 1950er Jahre mit Fahrrad auf der Hadamarer Straße auf der Höhe der Scheune (rechts im Bild) des Albert Leber, die in den 1970er Jahren abgerissen wurde.

p00400

 

Auf dem nächsten Bild: Das Schul-Entlassungszeugnis von Georg Lassmann, “Sohn des (verstorbenen) Tünchers Wilhelm Laßmann”, vom 31. März 1922. Unterzeichnet ist es vom damaligen Steinbacher Schulleiter Ferdinand Schmitt.

p00399

(Danke an Monika und Bernd Scholz für die Bilder und Informationen dazu.)

Aug 16

Einladung zur Ausstellung

p00388p00387

 

Erhard Theodor Astler (* 1914 in Böhmisch Leipa, † 1998 in Isny/Allgäu) übersiedelte nach Ausbildung und Lehre im heutigen Tschechien 1947 in die Gegend von Würzburg. Ab 1950 war er Lehrbeauftragter an der Staatlichen Glasfachschule Hadamar. Ab 1980 lebte er in Isny.

Zu Astlers Werken gehören Darstellungen von Landschaften, Architektur und Menschen seiner Heimat sowie eindrucksvolle Studienblätter und Skizzen von seinen ausgedehnten Reisen. (Quelle: http://www.erhard-theodor-astler.de)

Aug 13

Bilder von gestern (3)

p00386

Links oben die Franziskanerkirche, rechts darunter die Liebfrauenkirche, der Elbbach mit der alten Steinbrücke, das Schloss, oberhalb die Herzenbergkapelle, rechts am Rand der Turm der Jesuitenkirche. Im Vordergrund der Weg nach Niederhadamar.

Aug 09

Neues Hospiz in Hadamar ab dem 1. Oktober 2014

 

Hier gibt es weiterführende Informationen: Internetseite des Hospiz Hadamar

 

p00379

Aug 02

Neues von NABU und Naju

p00379

Auch beim Kirchenjubiläum am 6. Juli 2014 war der Stand der Naturfreunde mit den Themen “Wildbienen” und “Mauersegler” wieder ein Besucher-Magnet. Der besondere Bezug zu diesem Festtag: Im Steinbacher Kirchturm sind die Mauersegler längst “wohnhaft” geworden:

p00380

Die Plakattexte lauten:

Weiterlesen »

Jul 28

Bilder von gestern (2)

p00378

Ältere Beiträge «